Thema #4: Drogenszene

Thema #4: Drogenszene

Die Nachtszene in Wien ist sehr breit gefächert. Von den Klassikern und Themenabenden, über die immer beliebter werdenden Sex-Positiv Feiern, der Rock- und Metalszene bis zu den Techno-Raves gibt es ziemlich alles, was man sucht. Besucht man ein Event ist schnell klar: Alkohol läuft aus den Fässern und Flaschen und auch Zigaretten sind nach dem 1. November beim Fortgehen nicht weniger vertreten. Doch neben all dem ist es nicht zu übersehen, dass viele ClubbesucherInnen mindestens zu zweit in den Klokabinen verschwinden. Dass da nicht die wichtigsten Neuigkeiten des Schwarms ausgetauscht werden, ist offensichtlich.

Der Drogenkonsum ist vor allem in einer Groß- und Hauptstadt wie Wien nicht zu übersehen. Nicht nur die Jugendlichen konsumieren – nein, auch die ältere Generation macht es vor und genießt ein bisschen Red Bull und ein Häufchen Puderzucker in engster Runde. Aber woher kommt denn das feine Synthetische und das natürliche „Zeug“ denn her? Wer importiert, verteilt und verkauft es? Es wird doch kaum Kokain von den legendären mexikanischen Kartells bis hier her nach Wien finden oder doch? Wie viel konsumieren WienerInnen von welchen Drogen? Mit den vielen neuen CBD Shops und Automaten verstehen manche noch weniger was bezüglich Marihuana noch legal oder illegal ist. Dabei hat ungefähr jedeR vierte ÖsterreicherIn Erfahrung mit Cannabis (gemacht) und die Mehrheit der ganzen ÖsterreicherInnen wollen die Legalisierung von Cannabis. Was darf man in Wien besitzen, was zählt als Eigenkonsum und welche Drogen werden als harte oder Einstiegsdrogen qualifiziert und warum?


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Früher war es entlang der U6, dass man ständig angesprochen wurde, ob man etwas kaufen möge: „I have everything, the best in Vienna“ und bei einem größeren Kauf bekommt man sogar Rabatt. Wie kommt man dazu mit illegalen Stoffen zu dealen, ist man selbst vorher KonsumentIn gewesen oder ist es die Ausweglosigkeit, die einem dazu führt? Könnten die ganzen schlimmen Vorfälle, die durch den Konsum von auf der Straße gekaufter, gestreckter und unreiner Drogen verhindert werden? Oder sind alle dieser Stoffe kategorisch zu vermeiden und zu verachten, wie wir es als Kinder gelernt haben? Doch Alkohol und Nikotin sind genauso Suchtmittel. Bei Ersterem kommt es nicht selten zu einem Rausch, der Böse endet. Und vor einigen Jahren wurde auf Cannabis hinuntergesehen, als wäre es eine Droge, die von Junkies in dunklen Gassen geraucht wird und nun ist es in nicht wenig Ländern und Staaten legal. Auch in der Medizin ist es bewährt und es kommt immer mehr zu hilfreichen Erforschungen in Bezug mit Cannabis.

Im April beschäftigen wir uns mit der Drogenszene hier bei uns in Wien und Österreich. Angefangen bei den Konsumenten und Dealern selbst, versuchen wir zu erläutern wie das System des Drogen-Zyklus aufgebaut ist. In der zweiten Folge des vierten Themas befragen und interviewen wir WienerInnen, wie sie dazu stehen und GegnerInnen die finden, dass alle Rauschmittel sowieso nur ein Geschwür unserer Gesellschaft sind. In der dritten Woche des Aprils erzählen uns dann Fachleute auf dem Gebiet, wie die WienerInnen und ÖsterreicherInnen mit Drogen involviert sind, was und wie die Suchthilfe damit umgeht und wie die Exekutive in den letzten Jahren damit Erfahrung gemacht hat. Und als letztes natürlich gibt’s eine Zusammenfassung, in welcher wir die letzten drei Wochen nochmal strukturiert zusammenfassen und am Ende unsere eigene Meinung und Erfahrungen mit euch teilen.


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